Autor: PassUff
Alle Jahre wieder, aber nicht 2010! Denn der so sehnsüchtig erwartete Schnee machte plötzlich allen einen Strich durch die Rechnung. Das traditionelle Weihnachtskonzert musste verschoben werden – und das gleich zweimal. Geplant war das Event ja zunächst am 15.12.2010. Doch dann schneite es und schneite und schneite... und hörte nicht mehr auf. Zur Freude der Schülerschaft erklärte die Sächsische Bildungsagentur Chemnitz, der sichere Schultransport sei nicht mehr gewährleistet und somit falle der Unterricht aus. Dadurch fiel auch das Konzert in den „Schnee“. Plan B gefiel dem Schneechaos anscheinend auch nicht so recht, sodass auch der Zweittermin am 20.12. gestrichen werden musste. Der „Skandal“ war perfekt! Kein Weihnachtskonzert? Das hatte es noch nie gegeben! Hartnäckig wurde ein dritter Termin am 05.01.2011 angesetzt. Und diesmal gab auch der Schnee seinen Segen dazu. Nach anfänglichen Ängsten, die erwarteten zahlreichen Besucher würden ausbleiben, füllte sich die Kirche dann doch reichlich, um noch einmal für zwei Stunden in Weihnachtsstimmung zu schwelgen. Der Auftritt war ein voller Erfolg. Unser Schulchor, Rezitatoren und Instrumentalisten der Kreismusikschule schwangen sich zu Höchstleistungen auf, um das Publikum zu begeistern. Ein Programmhöhepunkt war zum Beispiel die „swingende Weihnacht“- eine Liedfolge aus Jazzsätzen, eingebettet in Spielszenen, die allen die wahre Weihnachtsbotschaft nahe bringen sollte. Alle Beteiligten freuten sich über den geglückten Auftritt, der einen ausgezeichneten Start ins Jahr 2011 bildete.
Autor: PassUff
Wenn man zur Zeit das Wort 'Hochwasser' hört, denkt man sofort an überschwemmte Häuser, Straßen, Parks... Doch auch wenn das Hochwasser schon aus Deutschland verschwunden ist - aus der Welt ist es noch lange nicht. Es gibt Länder, die trifft es härter als uns.
So ein Land ist Pakistan. Die Flutkatastrophe verschlimmerte dort die ohnehin schon schlechte Wirtschaftslage und traf die arme Bevölkerung besonders hart.
Doch wären wir ein humanistisches Gymnasium, wenn uns so eine tragische Nachricht nicht berühren würde?
Um den Menschen in Pakistan zu helfen, ergriff die IG „Eine Welt“ die Initiative und organisierte ein Benefizfrühstück. Die Mitglieder der IG hängten Plakate aus, mit denen sie Schüler und Lehrer unseres Gymnasiums aufforderten, den Menschen in Pakistan eine rettende Hand zu reichen. Im Speisesaal, sowie in der Küche wurde ein abwechslungsreiches Buffet aufgebaut, an dem sich viele gerne bedienten. Kuchen, Salate, Joghurt und vieles andere wurden für den guten Zweck von der IG und der AG „Gesunde Ernährung“ verkauft.
Insgesamt kam die stolze Summe von 532,07€ zusammen. Aber nicht allein durch den Verkauf der kulinarischen Leckereien, sondern die 5a steuerte durch ihre Aktion, vor der Grundschule Thum Autos zu waschen ca. 50 Euro zum Gesamtergebnis bei.
Die Spenden wurden auf das Spendenkonto der „Bank für Sozialwirtschaft“ überwiesen.
Ein Dank allen Organisatoren und Beteiligten!
Gläserne Lebewesen, riesengroße Moleküle, isolierte DNA
Autor: PassUff
Das und noch viel mehr, würd ich sehen, wenn ich im Hygienemuseum in Dresden wär! Zu einer nicht gerade schülerfreundlichen Zeit ( ca. 7 Uhr) starteten am Samstag, dem 6. November, diesen Jahres 21 „lernwillige“ Schüler der Klasse 10 zu ihrem ersten Projektsamstag in diesem Schuljahr. Außerdem waren noch Frau Brandt, Frau Strickert und Frau Baldauf mit auf Tour. Es ging in unsere wunderschöne Landeshauptstadt, um dort das „Deutsche Hygienemuseum Dresden“ zu besuchen. Nach einer ungefähr einstündigen Fahrt mit dem Zug und einem kurzem Fußmarsch kamen wir in dem bekannten Museum an. Hier durften wir, von einer jungen Studentin begleitet, das „Gläserne Labor“ betreten. Nach einer knappen Einführung in die Welt der Genetik, wurde gruppenweise das erste Experiment durchgeführt. Der erste Versuch bestand darin, sich mit einem Zahnstocher Mundschleimhautzellen zu entnehmen und einzufärben, um sie dann unter einem Mikroskop zu betrachten und davon eine Skizze zu erstellen. Nach ungefähr einer Stunde Experimentieren und Zuhören folgte eine Pause, in der die Schüler etwas essen und sich ausruhen konnten. Viele nutzten die freie Zeit, um die „Dauerausstellung“ im Hygienemuseum zu besuchen, in der auch die berühmte „Gläserne Frau“ zu finden ist. Gestärkt und voll Motivation trafen sich alle im „Gläsernen Labor“ wieder, um nun das zweite und letzte Experiment durchzuführen. Mithilfe von ganz alltäglichen Dingen, wie zum Beispiel Seife oder Zwiebeln, wurde DNA hergestellt und in kleine Gefäße abgefüllt. Als Belohnung für die gute Arbeit durfte jeder seine gewonnene DNA mit nach Hause nehmen. Um circa 13.00 Uhr endete der Besuch im Hygienemuseum und alle machten sich auf den Weg zurück zum Dresdner Hauptbahnhof. Nach einer unterhaltsamen Zugfahrt kam die Gruppe schließlich um 14.30 Uhr in Chemnitz an und Frau Brandt entließ ihre „Schützlinge“ in das wohlverdiente restliche Wochenende. Insgesamt war es, trotz sehr zeitigen Aufstehens, ein gelungener Ausflug mit vielen neuen und spannenden Erfahrungen, der sicher allen Spaß gemacht hat.
Autor: PassUff
„Ja, endlich bin ich in dieser Hauptstadt der Welt angelangt!“ (J.W. v. Goethe) Das dachten sich mit Sicherheit auch einige unserer 10er, als sie nach 18 Stunden Fahrt am 11.10.2010 in ihrer Unterkunft nahe Rom aus dem Bus stiegen... und fühlten sich wie Goethe! (jedenfalls fast) Nach einer kurzen Verschnaufpause, in der die zur Verfügung stehenden, recht spartanischen Bungalows bezogen wurden, brachen die 18 Schüler mit Frau Burkert, Frau Brandt, Frau Schubert und Frau Hösel auf, die Weltmetropole das erste Mal hautnah zu erleben. Dies begann bereits in der Metro. Kaum jemand der 10er hätte gedacht, dass ein Platz dermaßen überfüllt sein kann. Die erste Impression von Rom war also: Bedrückende Enge. Zum Glück änderte sich dieser Zustand schnell und man fand sich auf der Piazza di Spagna wieder. Beeindruckt wurden die Spanische Treppe und der mächtige Obelisk im Zentrum des Platzes bewundert. Danach besuchte wir den Trevi-Brunnen. Traditionsgemäß flogen hier Münzen über die rechte Schulter in den Brunnen, um sich die Wiederkehr nach Rom mit einer Münze, die Liebe zu einem Römer bei 2 Münzen oder die Heirat mit einem Römer beim Wurf von 3 Münzen zu wünschen. Danach ließ man den Tag gemütlich bei Eis und beim Shopping ausklingen. Nach einer mehr oder weniger langen Nacht und einem kleinen Frühstück ging es auch schon wieder los. Das Thema des Dienstages war: „Das Rom der Antike“. Das „Hardcore-Sight-Seeing“ begann mit Kapitol und Kapitolsplatz. Anschließend verbrachte man einige Stunden im Forum Romanum, das mit seiner unglaublichen Größe und Komplexität beeindruckte. Auch der Konstantinsbogen stand an diesem Tag auf dem Programm. Am Nachmittag folgte der heimliche Höhepunkt des Tages. Denn jeder aus der Gruppe hatte nur darauf gewartet, das weltberühmte Kolosseum aus nächster Nähe zu sehen. Nach einer ausgiebigen Besichtigung und vielen Bildern verließen wir jedoch auch dieses Bauwerk. Die nächste Station waren die Trajansmärkte. Wir mussten leider feststellen, dass diese nur in der Antike reichlich bestückt waren und man nun nicht mehr dort einkaufen konnte. :( ^___^'): Das „Ende“ dieses erlebnisreichen Tages war der Besuch des Pantheons. Die Besichtigung dieses gigantischen Kuppelbaues war ein würdiger Abschluss der Sight-Seeing-Tour. Der dritte Tag begann seeeehr zeitig, denn es war eine Tagesfahrt an den Fuß des Vesuvs geplant, um eben jenen zu erklimmen. Doch zuvor sollte noch der Vormittag in der „verschütteten Stadt“ Pompeji verbracht werden. Nach dreistündiger Busfahrt konnten dann endlich die „Stadttore“ (auch Gruppenkassen genannt) passiert werden. Die Großstadt der Antike war bei dem Ausbruch des Vesuvs 79. n. Chr. vollständig mit Vulkanasche bedeckt und so konserviert worden. Deshalb findet man dort auch heute noch „Leichen“, also Gipsstatuen, die durch Ausgießen der Hohlräume in der Ascheschicht entstanden sind. Dort wurden nun das Amphitheater, die Palästra, das Thermapolium, das Lupanare (das einzige nachgewiesene Bordell der Antike), das große Theater und das Odeon, sowie die Thermen erkundet. Danach verließen wir Pompeji wieder. Doch ein weiteres Abenteuer wartete schon. Die eigentlich geplante Fahrt auf den Vesuv fiel nämlich buchstäblich ins Wasser. Ein plötzlicher Wetterumschwung machte der Studiengruppe einen Strich durch die Rechnung. Unser Bus musste auf halbem Wege wenden und machte bei der Rückfahrt Bekanntschaft mit einer Mauer. Zum Glück kam der Bus noch einmal mit einem Kratzer davon. Nach diesem anstrengenden und aufregenden Tag freuten sich alle auf das Abendessen und ihre Betten. Der nächste war bereits der letzte in Rom verbrachte Tag. Nachdem bereits am Dienstag das Rom der Antike „abgearbeitet“ worden war, standen heute Bauwerke aus späteren Epochen auf dem Programm. Der erste Halt war an oder besser in den Callistus - Katakomben. Die Gruppe besichtigte jedoch nur einen kleinen Teil des unterirdischen Labyrinths, um auch mit vollständiger Personenzahl zurückkehren zu können. Nachdem man die Stätte des frühen Christentums wieder verlassen hatte, war das neue Ziel der Mittelpunktes der katholischen Kirche: Die Vatikanstadt. Hier wurde der Petersdom mit dem Petersplatz in sämtlichen Perspektiven betrachtet: Von außen, von innen und... von oben! Wir bestiegen nämlich die Kuppel des Domes und konnte so den wundervollen Panoramablick über den ganzen Vatikan und Rom genießen. Anschließend hatten wir ein letztes großes Wegstück vor, dass uns zur Piazza Navona mit dem berühmten Vier-Strömebrunnen führte. Auf dem Weg dahin passierten wir noch die Engelsburg und die Engelsbrücke, um auf die andere Seite des Tiber zu gelangen. An der letzten Station angelangt, hatte man noch Zeit für Einkäufe, Stärkungen und die Gelegenheit, die wundervolle Atmosphäre dieses Treffpunktes für Jung und Alt zu genießen. Danach fuhren die 18 Schüler und ihre Begleiter mit der Metro zurück, um an der Endstation den fahrbaren Untersatz zu wechseln und den Bus Richtung Heimat zu besteigen. Am Freitag kamen die nun erschöpften Weltenbummler ca. 17 Uhr mit gestilltem Wissensdurst wieder im vertrauten Thum an und trugen viele Fotos, Souvenirs und schöne Erinnerungen bei und in sich.
Autor: PassUff
Am Samstag, dem 23. Oktober 2010 fuhren die Schüler der sechsten Klassen nach Chemnitz ins Tietz zum Projekttag. Sie trafen sich 8.45 Uhr in Thum,um mit dem Bus ins Museum zu fahren. Dort angekommen konnten die Schüler das Tietz erkunden. Sie wurden in 2 Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe erhielt eine Führung durch das naturwissenschaftliche Museum und die zweite Gruppe durfte sich einen Bernstein aussuchen,den sie anschließend selbst bearbeiten konnte. Aber im Tietz gab es auch noch mehr zu erkunden,so zum Beispiel Kunstwerke aus anderen Ländern oder das Fossil des Jahres 2010 ,den längst versteinerten Baum. Außerdem waren auch noch Kunstskulpturen und zahlreiche Masken zu bewundern. Aber diese Dinge stellten nicht einzigen Highlights des Museum dar. Des Weiteren konnten nämlich besonders mutige Schüler eine Vogelspinne auf die Hand nehmen, während den weniger Mutigen der Anblick von Insekten hinter einer Glasscheibe schon genügte. Gegen 13.00 Uhr verließen alle das Museum wieder und kehrten mit dem Bus nach Thum zurück.Das Fazit für diesen Tag ist schnell gezogen: Für alle war es ein sehr interessanter und lehrreicher Projektsamstag!
Autor: PassUff
Am 23. Oktober 2010 fuhren die Schüler der siebten Klassen nach Glauchau ins Phänomenia zum Projektsamstag ''Physik'' Sie trafen sich 12.45 Uhr am Neumarkt,um von dort aus in die Lern- und Erlebniswelt zu fahren.Am Ziel angekommen bekam jeder Schüler einen Aufgabenzettel ,der bis zum Ende der Exkursion ausgefüllt werden musste. Alle hatten bis 15.45 Uhr Zeit,um das Areal des Phänomenias auf eigene Faust zu erkunden. Sie konnten sich die Zeit mit spannenden Experimenten vertreiben , zum Beispiel : sich in einen Austronautenstuhl zu setzen oder das Hufeisenrätsel zu lösen. Außerdem konnte man am Wandklavier spielen und die Klangschalen zum Schwingen bringen und sich über 2 Etagen mit einem Rohrtelefon unterhalten. 17.00 Uhr ging es dann mit dem Bus wieder nach Hause. Allen Schülern hat sehr gefallen und ein Besuch im Phänomenia erscheint aus unserer Sicht sehr empfehlenswert.
Autor: PassUff
Den Sinn dieses Zitats von Stanislaw Jerzy Lec versuchten 61 Tanzwütige des HGGT in 9 Wochen intensiver Tanzausbildung zu verinnerlichen. Gespannt und zum Teil auch aufgeregt fanden sich alle Teilnehmer unseres Gymnasiums zusammen mit den Schülern der „Freien Schule Erzgebirgsblick Gelenau“ im Haus des Gastes Volkshaus Thum ein, um diesem kulturellen „Must-Have“ ab dem 10.08.2010 zu frönen. Zusätzlich zu den Genannten nahmen auch noch vereinzelt Schüler von anderen Bildungseinrichtungen teil. Begleitet wurden die neuen Tanzélèven in dieser Zeit vom „Profi“ der „Fun-Tanzschule Emmerling“ aus Chemnitz, Mirko Dreischarf, und seinem „Lehrling“ Sebastian Hunger. In neuen Tanzstunden á 90 Minuten brachten sie uns verschiedenste Standardtänze wie zum Beispiel den „Wiener Walzer, den „Cha Cha“, den „Disco Fox“ oder den „Blues“ bei. Alle Tanzschüler waren mit Freude und Motivation dabei und fieberten dem absoluten Höhepunkt unserer „Lehrzeit, dem Abschlussball, entgegen. Am 22.10.2010 war es dann endlich soweit: Nach vielen schönen, lustigen und manchmal auch anstrengenden Dienstag-Nachmittagen stand das „Grande Finale“ bevor. Die eigentliche Vorbereitung des Balles war fast noch kräftezehrender als die Tanzstunden an sich, denn es galt sich zu stylen und einzukleiden. Vor allem der weiblichen Fraktion bereitete das aber besonders große Freude. In schicken Anzügen und traumhaft schönen Kleidern trafen sich die Hauptakteure des Abends 16.15 Uhr im Volkshaus Thum, um sich auf ihren großen Auftritt vorzubereiten. Vorher jedoch übergaben die Jungen ganz traditionell ihren jeweiligen Tanzpartnerinnen einen Blumenstrauß, aber natürlich gingen auch die Herren der Schöpfung nicht leer aus. So hatte jedes Mädchen ihrem Tanzpartner ein kleines Präsent mitgebracht. Diesem ersten kleinen „Highlight“ folgte unverzüglich das nächste, stand doch unmittelbar danach das „Fotoshooting“ an, um dieses besonderen Augenblick der Schüler für die Ewigkeit zu bannen. Nun galt es, alle gelernten Tänze noch ein letztes Mal zu proben- und nach dieser Anstrengung durften sich die Tänzer am Nudelbuffet stärken. Ab 18.30 Uhr wurden die Türen für die Eltern, Geschwister und andere Verwandte geöffnet. Als alle Gäste an ihren Plätzen waren, begann um 19.00 Uhr der lang ersehnte Abend und die frisch ausgebildeten Tanzschüler liefen ein. Wegen mangelnden Platzes wurde die Teilnehmer in zwei Gruppen geteilt, die immer abwechselnd tanzten. Nachdem alle einstudierten Tänze zur Schau gestellt worden waren, wollten nun auch die Eltern beweisen, dass sie sich rhythmisch zur Musik bewegen können. Uns so wirbelten alle Jungen mit ihren Müttern und die Mädchen mit ihren Vätern über das Parkett. Mit einer letzten Tanzrunde, an der sich alle beteiligen konnten, ließ man den Abend ausklingen. Für alle Schüler war es eine tolle Zeit, mit vielen neuen und schönen Eindrücken, und ein Event, was sie sicher nie vergessen werden.